heuwender-Archiv

heuwender #3, Sonntag, 25. März 2012, 11 Uhr

Nicole Johänntgen und Roland Eberle

Wieder waren zwei äusserst spannende Persönlichkeiten zu Gast im Ortsmuseum: Die Saxophonistin Nicole Johänntgen aus Deutschland, seit einigen Jahren in Zürich zuhause, und der Designer Roland Eberle, der sein Atelier re.FORM gleich bei der Tramschlaufe in Albisrieden hat. Urs Heinz Aerni entlockte den beiden überraschende Gemeinsamkeiten: Sowohl beim musikalischen Improvisieren wie auch bei der Suche nach der perfekten Form kann man, wenn es gut geht, in einen 'Flow' geraten. In den Worten der Musikerin: Wenn man loslassen kann, dann hat man das Publikum in der Tasche. Die rund 80 ZuhörerInnen lauschten denn auch gebannt dem Sax-Solo, staunten ob des filigranen Holzdesigns und waren begeistert vom Duett der beiden: Er an der Tuba, sie am Sax stimmten sie 'Bella Ciao' an, ein altes italienisches Partisanenlied, und geleiteten so die Gäste hinaus zum Apero an der Frühlingssonne.

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Roland Eberle, Nicole Johänntgen und Urs Heinz Aerni.

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heuwender #2, Sonntag, 22. Januar 2012, 11 Uhr

Christine Baechi und Marco Todisco

Auch heuwender #2 war ein Grosserfolg! Wieder kamen weit über 100 Leute ins Ortsmuseum und hörten der Klarinettistin Christine Baechi und dem Cantautore Marco Todisco zu. Im Gespräch mit Ruth Grünenfelder und Claudia Westhues gaben sie Einblicke in ihre künstlerische Entwicklung, erzählten von strengen Klavierlehrerinnen, der Lust am Unterricht mit Kindern und von der astralen Kraft der Musik. Diese Kraft durchdrang den Raum und das Publikum mit meditativen Klängen aus der Bassklarinette, mit ungemein berührenden Canzoni und als Höhepunkt mit zwei Duettstücken der beiden begnadeten Musiker. Grazie mille!

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Marco Todisco und Christine Baechi, umrahmt von den «heuwenderinnen» Claudia Westhues (li) und Ruth Grünenfelder.

heuwender #1, Sonntag, 18. Dezember 2011, 11 Uhr

Elisabeth Schnell und Bänz Friedli

Was für ein fulminanter Auftakt zur heuwender-Reihe! Geschätzte 130 Menschen fanden den Weg ins Ortsmuseum und unterhielten sich prächtig beim Gespräch von Urs Heinz Aerni mit Elisabeth Schnell und Bänz Friedli. Das Radiourgestein und der «Hausmann der Nation» erzählten in äusserst charmanter und geistreicher Manier von wohnuntauglichen Häusern, einsilbigen Sportlern, mehrdeutigen Politikerinnen, wasserlassenden Hunden, Liegendschützen, die doch besser knien sollten und vom Alter, das zu wenig geehrt wird. Das ganze Dorf war da, so schien es, lauschte andächtig, lachte lauthals und traf sich nachher beim Apero zu einem Schwatz. Der heuwender ist lanciert!

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Bänz Friedli und Elisabeth Schnell, dahinter die vier heuwender und Hans Amstad vom Ortsmuseum (rechts).